Konservative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen

Chronische Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule gehören zum alltäglichen Bild der erwachsenen Bevölkerung.
Die Ursachen sind vielfältig, können jedoch zusammengefasst werden:
Oft besteht eine Fehlhaltung, ein muskuläres Ungleichgewicht, eine Überbeanspruchung bestimmter Strukturen oder ein definitiver struktureller Schaden.
So ist die Entstehung von Bandscheibenvorfällen oft mit chronischen lokalen, neurologisch relevanten ausstrahlenden Schmerzen oder gar mit Lähmungserscheinungen verbunden. Diese Situation gilt es vorsorglich zu vermeiden bzw. die Folgen zu beseitigen.
Ein weiterer erheblicher Schaden stellt die Entstehung von osteoporotischen Brüchen im Bereich der Wirbelsäule dar. Oft treten diese an der oberen Lendenwirbelsäule auf. Diese Folgen der Knochenerweichung müssen gut kontrolliert und durch eine medikasmentöse Behandlung Sturzprävention, bzw. adäquanten Besserung der Fähigkeiten zur Bewegungskoordination möglichst vermieden werden.
Die meisten Wirbelsäulenerkrankungen deuten sich durch statisch bedingte Schmerzen an, die der erfahrene Orthopäde durch eine Analyse der knöchernen Strukturen gut klassifizieren kann. Oft ist neben einer kurzfristigen schmerzlindernden Behandlung ein langfristig konditionierendes Training in  Form einer Rückenschule erforderlich. Damit sollten übliche Alltagsbelastungen besser zu bewältigen sein.
 

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